Vorsicht, Hochspannung! Betreten erlaubt.
Die ENERGIE-Route

Zehn traditionsreiche und teils aktive Originalschauplätze der Energiegewinnung erzählen den prägenden Teil der Lausitzer Kulturgeschichte der letzten 150 Jahre: die Geschichte der Bergbau- und Energieindustrie. Sie hat die Landschaft der Lausitz und auch das berufliche und gesellschaftliche Leben der Menschen tiefgreifend verändert.

Erleben Sie an den Stationen der ENERGIE-Route, wie Kohle in Energie verwandelt wird und wie die Bergleute lebten und arbeiteten. Das Besondere: Sie können auf dieser Route Orte entdecken, die für das breite Publikum vor einiger Zeit noch verschlossen waren, oder es aufgrund des aktiven Betriebs noch heute sind, wie etwa beim Tagebau Welzow-Süd.

Die ENERGIE-Route zeugt aber nicht nur von den menschlichen Leistungen der Energiegewinnung, sondern auch vom technischen Ursprung einer jungen Landschaft. Durch Flutung der stillgelegten Tagebaue entsteht eine spektakuläre Wasserwelt mit mehr als 20 neuen Seen, das Lausitzer Seenland mit vielfältigen Wassersport- und Erholungsangeboten. Die Stationen der ENERGIE-Route erklären gewissermaßen auch den Landschaftswandel vom Bergbauland zum Seenland.

Alle zehn Stationen lohnen einen Besuch, denn hier ist hochspannende Regionalgeschichte erlebbar. Das touristische Serviceangebot ist dagegen sehr unterschiedlich. So haben zum Beispiel nicht alle Stationen ein Besucherzentrum mit Gaststätte. Und einige Stationen bieten geführte Rundgänge nur nach Voranmeldung an. Aber an allen Stationen freuen sich erfahrene Gästeführer darauf, Ihnen besondere Erlebnisse zu bieten. Erzählen Sie auch Ihren Freunden davon! Wir wünschen viel Spaß bei der Entdeckung: Glückauf und Ahoi!

Highlights sind voll erschlossene touristische Attraktionen mit allem Komfort:

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Die IBA-Terrassen bieten als Besucherzentrum des Lausitzer Seenlands den besten Panoramablick auf einen See, der durch Flutung eines stillgelegten Tagebaus am Fuße eines neuen Weinbergs entsteht.

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Das Besucherbergwerk F60 ist eine
ehemalige Abraumförderbrücke. Geführte Rundgänge führen in 70 m Höhe über die größte, bewegliche, technische Anlage der Welt.

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In der Energiefabrik Knappenrode macht der
Fabrik-Erlebnis-Rundgang 3 x täglich den Schichtbeginn in der einstigen Brikettfabrik erlebbar.

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Im Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus
wurde Diesel in Strom verwandelt. Jetzt verwandeln die Sammlung des Museums und wechselnde Kunstausstellungen das Industriedenkmal in einen Ort für Kunstgenießer.

Sehenswerte Stationen bieten etwas weniger Service, zum Beispiel keine Gastronomie.

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In der Brikettfabrik LOUISE drehen sich die Schwungräder und schnaufen die Brikettpressen
noch fast genauso wie im Eröffnungsjahr 1882.

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Das Erlebnis-Kraftwerk Plessa, im Stil der neuen
Sachlichkeit errichtet, zeigt auf dem Weg der Kohle,
wie in den letzten 100 Jahren
Kohle zu Strom wurde.

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Das moderne Kraftwerk Schwarze Pumpe mit seinem multimedialen Informationszentrum präsentiert sich in futuristischer Architektur. Genießen Sie während einer angemeldeten Führung den Blick vom geschützten Ausblick (161,5 m Höhe) über die Lausitz.

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Der aktive Tagebau Welzow-Süd informiert im Besucherzentrum excursio über Kohleförderung.
Touren führen in den aktiven Tagebau z. B. mit dem Mannschaftstransportwagen, per Jeep oder zu Fuß.


Geheimtipps sind besondere Kleinode - aber ohne Besucherzentrum. Sie bieten Führungen nach Anmeldung oder zu bestimmten Terminen.

tl_files/Galerie/09 Biotuerme Lauchhammer/Biotuerme Lauchhammer_TV Lausitzer Seenland-Nadja Quenzel.jpg

Die Biotürme Lauchhammer klärten einst die Prozessabwässer einer nicht mehr vorhandenen Großkokerei. Jetzt faszinieren sie mit einzigartiger Architektur und modernen gläsernen Aussichtskanzeln.

tl_files/Touren/Radtouren in Eigenregie rund um Station/Gartenstadt Marga_TV Lausitzer Seenland-Nadja Quenzel-kl.jpg

Die Gartenstadt Marga gilt als schönste
Lausitzer Werkssiedlung. Eine Ausstellung
gibt Einblicke in die einstigen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bergleute.

tl_files/Galerie/11 Elektroporzellanwerk Margarethenhuette/Margarethenhuette_(c)winkler-1070376_kl.jpg

NEUE STATION: Das Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte zeigt in einem ehemaligen Rundofengebäude von 1885 funktionsfähige Geräte und Maschinen. Filmvorführungen und ein Hochspannungs-Prüffeld geben im wahrsten Sinne des Wortes „spannende“ Einblicke in die historische Herstellung von Porzellanisolatoren.

 

Unsere Gütesiegel
Die ENERGIE-Route ist eine von 19 regionalen Routen der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH). ERIH ist ein touristisches Netzwerk zum industriellen Erbe in Europa, das an Originalschauplätzen eindrucksvoll die Vielfalt europäischer Industriegeschichte und ihre gemeinsamen Wurzeln zeigt.

Und sie ist ein Premiumprodukt der Dachmarke Lausitzer Industriekultur, die Sehenswürdigkeiten aus vielen Branchen vereint – von der Bandweberei in in Großröhrsdorf bis zur Zittauer Schmalspurbahn.

Angebote für Gäste mit MobilitätseinschränkungenViele Stationen der ENERGIE-Route sind barrierefrei zugänglich. Die Piktogramme dienen der Orientierung, stellen aber keine Bewertung der Barrierefreiheit des Anbieters dar.
Weiterführende Informationen finden Sie hier: barrierefrei.

Info
Interessengemeinschaft ENERGIE-Route der Lausitzer Industriekultur
c/o Tourismusverband Lausitzer Seenland e. V.
Galerie am Schloss
Steindamm 22
01968 Senftenberg
Tel. +49 (0)3573 725300-0
Fax +49 (0)3573 725300-9
info[at]energie-route-lausitz.de